Trialbike Arten

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Wir erklären euch die verschiedenen Stil-Richtungen im Trialbike-Sport. Denn Trialbiking ist vielseitig und mehr als das reine Überqueren von Hindernissen!

Trial und die große Vielfalt

Trialbiking ist sehr vielseitig und beschränkt sich nicht auf das reine Überqueren von Hindernissen oder spektakuläre Sprünge. Auch was Danny McAskill so eindruckvoll in seinen Videos zeigt, ist zwar hohe Schule, aber nicht alles, was der Trialsport zu bieten hat.

Show Trial

Viele Menschen, aufgebaute Parcours, atemberaubende Tricks und Stunts – das ist der Show Trial mit dem passenden Bike. Ob auf Messen, in Freizeitparks oder auch Hallen, die Möglichkeiten sind sehr groß. Sprünge über Hindernisse, wie gestapelte Paletten, Reifen oder auch das Balancieren zwischen liegenden Menschen hindurch werden immer wieder gerne vom Publikum gesehen. Show Trial wird von Einzeltrailern, aber auch von Gruppen angeboten. Es dient in erster Linie der Unterhaltung und soll in Staunen versetzen. Dabei fiebert der Zuschauer immer mit, dass auch nichts schief geht.

Stunt Trial

Stunt Trial ist die hohe Kunst des Trials, mit dem Rad außergewöhnliche Sprünge und Loopings durchzuführen. Dabei gibt es eine Reihe von Tricks und Stunts, die der Biker lernen kann. Trackstand, Bunny Hop, Wheelie, Backflip, Franzose oder Freiheitsstatue sind nur einige von diesen Tricks. Damit können dann Hindernisse geschickt überwunden werden. Das A und O, als Voraussetzung für Stunt Trial, sind die Balance und die Kontrolle über den Körper und das Rad.

Street Trial

Danny McAskill gehört zu den Stars unter den Street Trialern. Er schnappt sich sein Bike und jagt durch die Gegend. Treppengeländer, Treppenstufen, Brückenpfeiler werden mit dem Bike gekonnt überwunden, ebenso, wie alle anderen Hindernisse, die Stadt und Land zu bieten haben. Auch Sprünge, beispielsweise über Mauern, gehören dazu. Street Trial bietet jede Menge Herausforderungen.

Einrad-Trial

Nur auf einem Rad Hindernisse überwinden oder waghalsige Sprünge durchführen, das kennzeichnet den Einrad-Trial. Der Trialsport stellt an ein Einrad größere Anforderungen, als an ein normales Trialbike. Die Konstruktion ist noch stabiler, Kurbeln und Pedale sind robuster gebaut. Auch die Körperbeherrschung muss optimiert werden.

Kris Holm ist das Aushängeschild dieser Disziplin.

Mountain Unicycling

Berg-Einrad oder auch Offroad-Einrad ist das Trialbiking mit dem Einrad in bergigem Gelände. Bei dieser Sportart geht es Berge hinab, Wurzeln und Steine gilt es zu überqueren. Unebenes Gelände, Felsen, Sand, Schnee, Eis, Matsch sind die gängigen Untergründe für diese Art des Bikens. Schwierige Abfahrten bestimmen die Strecke. Dazu muss auch das Rad entsprechend konstruiert sein. 26 Zoll Stollenreifen mit grobem Profil werden hier gerne genommen. Ein absoluter Könner dieser Disziplin ist Kris Holm.

Wettbewerbs-Trial

Sich in Leistung messen – das geht bei den Wettbewerben für Trialfahrer. In Teams oder alleine absolvieren sie, je nach Art, schwierige Parcours in Hallen oder Sektionen, draußen im freien Gelände. Outdoor werden diese Wettbewerbe meistens in unwegsamen Waldregionen durchgeführt, mit zahlreichen natürlichen Hindernissen. Die Fahrer kennen die Strecke vorher nicht. Es gelten strenge Regeln und es kommt auf die Fehlerfreiheit an. Die Wettbewerbe werden üblicherweise in die Rad-Kategorien 20 oder 26 Zoll eingeteilt. Es gibt regionale, Europa- und Weltmeisterschaften im Fahrrad-Trial.

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