Fahrtechniken

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Die richtigen Fahrtechniken auf dem Trialbike lernen: Bremsen, Kurventechniken, Balance – Tips und Tricks für die Fahrt auf dem Trialbike

Fahrtechnik Trial

Auch beim Trialbiken heißt es: Erst einmal die grundlegenden Dinge zu beherrschen, bevor es an die Feintunes geht. Feintunes sind in diesem Zusammenhang die Tricks und Fertigkeiten die schon Stunt-Potential besitzen.

Auch wenn es sich schon fast lästig anhört, aber bevor es losgeht, sollte die richtige Schutzkleidung angezogen werden, der Helm ist Pflicht.

Rad checken und zwar regelmäßig. Denn das Bike ist eine größere  Gefahrenquelle, als man glaubt. Risse, desolate Lenker und weitere Kleinigkeiten können schnell lebensgefährlich werden. Vor jedem Wagnis, sollte der Fahrer kurz inne halten und sich vergewissern, dass er auch weiß, was er jetzt vorhat und welche Konsequenzen und Gefahren dies so mit sich bringt.

Wenn das alles erledigt ist, geht es ab zum Üben. Balance ist hier das A und O. Wer das nicht beherrscht, der wird auf seinen zwei Rädern kein Künstler werden. Dazu wird ein ruhiges und ebenes Gelände ausgesucht. Am Anfang kann ein Widerstand, zum Beispiel eine Mauer oder ein Baumstamm, als Stütze genommen werden. Die Bremsen werden angezogen und der Lenker leicht eingeschlagen. Wichtig: nach vorne schauen. Später kann dann auf schmalen Brettern geübt werden.

Bremsen lernen! Wer nicht einen unschönen Abgang über den Lenker riskieren will, der sollte sich intensiv mit seinen Bremsen beschäftigen. Hier ist die richtige Dosierung zwischen Vorder- und Hinterbremse angesagt, entsprechend den jeweiligen Bodenverhältnissen.

Vor Kurven immer rechtzeitig abbremsen. Bergauf- und Bergabfahren sind ebenfalls zu trainieren. Hierbei spielt Gewichtsverlagerung und Konzentration nach vorne die ausschlaggebende Rolle.

Die Gangschaltung kann bei den Modellen variieren. Hier sind Begriffe, wie Übersetzung, Ritzel und Kettenblätter wichtige Infos, die der Biker kennen muss.

Wenn diese Dinge nun alle sitzen, dann kann mit den Spezialitäten begonnen werden.

Der „Bunny Hop“ ist Voraussetzung, um über Hindernisse zu springen, das heißt, das Bike muss nach oben kommen. Das Hüpfen auf dem Hinterrad wird „Back Wheel Hop“ genannt. In beiden Fällen sind das Arbeiten mit den Bremsen und die Gewichtsverlagerung wieder entscheidend. Um mit dem Hinterrad nach vorne zu springen ist der Pedal Kick zu trainieren. Das erfordert allerdings schon eine intensive Übung, da hier der Körpereinsatz sehr groß ist. Während man auf dem Hinterrad hüpft, lässt man sich nach vorne fallen und geht mit dem Gleichgewicht hinterher. Die Hüften müssen dabei blitzschnell Richtung Lenker bewegt werden. Gleichzeitig wird die Hinterradbremse gelöst und kräftig in die Pedale gekickt. Das hört sich nach besonderer Koordination an und bei dieser Übung lernt der Fahrer sehr gut, worauf es ankommt.

Natürlich kann jeder Interessierte alleine üben. Besser ist es jedoch, sich von Profis beraten zu lassen, um essentielle Fehler zu vermeiden.

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