Trialbike Kauf

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Informationen zum Kauf mit Kaufberatung, Hersteller Empfehlungen uvm. Wollen Sie ein Trialbike kaufen? Wir haben hier einige hilfreiche Informationen für Sie zusammen gestellt:

Worauf muss man beim Trialbike-Kauf achten?

Von versierten Trialern wird immer wieder empfohlen, dass sich blutige Anfänger zunächst auf einem BMX-Rad versuchen sollten. Denn das Springen, wie es Danny McAskill eindrucksvoll vorführt, das will gelernt sein und geht nicht ohne Grundvoraussetzungen. Diese heißen: Balance und Körperbeherrschung. Daher lautet die Devise: klein anfangen, langsam steigern und groß rauskommen.

Wer schon mit dem Biken vertraut ist und sich langsam an die Tricks wagen will, der findet einen kleinen, übersichtlichen Markt von Trialbike-Herstellern. Diese bieten Kompletträder, aber auch Zubehör, um sich das eigene Traumrad zu bauen. Aber an den Eigenbau sollte man erst denken, wenn man schon sehr professionell fährt und viel über das Bike und den Sport weiß. Markenhersteller, die für Qualität und Sicherheit stehen, sind u.a. Koxx, Inspired, Monty, Hoffman oder Onza Bikes.

Leichtgewichte aus Alu

Das Gewicht spielt eine ausschlaggebende Rolle. Das Bike darf keineswegs zu schwer sein, denn bei den Tricks und Stunts hat schon der Körper sein eigenes Gewicht, das man nicht vergessen sollte. Wenn dann auch noch ein schweres Rad zu halten ist, dann wird das nichts. Bei den guten Rädern sind Rahmen und Vorbau sowie weitere Teilelemente an Pedalen oder Reifen aus Alu. Ein Gewicht von 10 bis 12 kg ist ideal.

Bestandteile des Trialbikes

Mechanische und gut dosierbare Scheibenbremsen vorne sind ebenfalls sehr wichtig. Weitere Elemente, die man beim Kauf berücksichtigen sollte, sind: Steuersatz, Lenker, Griffe, Laufräder, Freilaufritzel, Reifen, Kette, Radstand, Kettenstreben, Tretlager. Es gibt, je nach Hersteller, Trialbikes mit oder ohne Sattel, wobei der Sattel eine untergeordnete Rolle spielt und daher sehr tief ist. Viele Biker verzichten auch lieber darauf.

Rahmenhöhe – Probieren statt studieren

Der Fahrstil bestimmt in erster Linie die Rahmenhöhe des Rads. Short-Rahmen sind handlich und gerade bei Tricks und Sprüngen oder Rotationen einfacher zu beherrschen. Für das Überbrücken von längeren Distanzen ist ein Long-Rahmen eine gute Wahl (ab 1085 mm). Auch für das Stufenfahren bleibt so noch ein Kontakt mit der oberen Stufenkante gewährleistet. Rahmen gibt es, wie die Reifen, in verschiedenen Zollgrößen, 18 bis 26 Zoll sind meistens zu finden. Standardwerte für die richtige Rahmenhöhe gibt es so nicht. Hier schafft nur das eigene Gefühl Gewissheit. Darum sollte ein Trialbike nach Möglichkeit immer Probe gefahren werden, am besten ist es, mehrere Größen auszuprobieren. Wer keinen Händler vor Ort hat, der kann sich an einen Verein wenden oder aber vielleicht hat ein Kumpel oder eine Kumpeline ja ein Bike, an dem man prüfen kann, ob es passen würde.

Quanta kosta – was kostet denn nun ein Trialbike?

Die Preise für Trialbikes können von Hersteller zu Hersteller und je nach Ausführung variieren. Zwischen 800 und 2000 Euro kann man rechnen. Dabei kommt es weniger darauf an, ob Einsteiger oder Profi, mehr auf die Verarbeitung. Viele Markenhersteller bauen ihre Trialbikes wiederum mit Zubehör von anderen, namhaften Herstellern zusammen, was sich entsprechend im Preis zeigt. Auch für Kinder gibt es Trialbikes. Diese verfügen über einen kürzeren Radstand und sind mit schmäleren Hinterreifen ausgestattet. Hier spielt die Körpergröße eine wichtige Rolle beim Kauf des Bikes. Kindertrials bewegen sich preislich zwischen 300 und 500 Euro.

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