Neuer Trial-Park in Rottenburg

© Steven Wilke, Flickr

Trialbike von der Pike auf lernen – Ex-Weltmeister Mesick bietet kostenlos Training im neuen Trial-Park in Rottenburg/Baden-Württemberg an.

Trendsportart Trial Biking aufgefasst

Trial Bike wird jetzt in Rottenburg, im Sportpark 1861, ganz groß geschrieben. Kürzlich wurde der neue Trial-Park eröffnet.

Der Sportpark 1861 ist seit jeher ein Anziehungspunkt, für alle die sich bewegen wollen. Und auch den neuen Trends im Sport stehen die Verantwortlichen hier sehr positiv gegenüber. Unterstützung bekamen sie dabei von einem, der es wissen muss: Der ehemalige Trial Weltmeister Michael Mesick (UCI Mountainbikes WM & Trials, 20 Zoll, 1997, Frankreich) gehört zu den Mitinitiatoren des neuen Trial Parcours und wird hier kostenlose Trainingsstunden geben. Das Gelände wurde von ihm mitkonzipiert und ist optimal ausgerichtet, um die jungen Radkünstler auch auf Meisterschaften vorzubereiten.

Der Sportpark 1861 gehört zum Turnverein Rottenburg, der mit großem Engagement bei der Sache ist. Norbert Vollmer, Geschäftsführer des TV Rottenburg freute sich, dass der Trial Park nun allen Interessierten die Möglichkeit bietet, diese Sportart zu lernen und zu trainieren. Jeden Samstag werden von 14-17 Uhr die kostenlosen Trainingszeiten, unter der fachkundigen Betreuung von Michael Mesick, stattfinden.

Bei der Einweihung ließ Mesick es sich nicht nehmen, dem zahlreich erschienenen und vor allen Dingen auch sehr jungen Publikum die Sportart Trial Biking vorzustellen.

Der Trial Park besteht überwiegend aus Betonblöcken und Betonröhren sowie Holzpaletten, die für kleines Geld von umliegenden Firmen erworben wurden. Anfänger, wie auch Weltklassefahrer können im neuen Trial Gelände ihr sportliches Talent unter Beweis stellen. Michael Mesick erklärte:„Wichtig war bei der Realisierung des Parcours, dass die Hindernisse pflegeleicht sind und lange erhalten bleiben, daher wurde überwiegend Beton ausgesucht. Die runden Formen reduzieren die Verletzungsgefahr“. Der gebürtige Tübinger wird den Trialpark mit seinen Erfahrungen betreuen.

Zeit, Fleiß und Geduld müssen die angehenden Trialer mitbringen. Für Neulinge geht es erst einmal mit Slaloms und engen Parcours los, später werden dann Stufen gefahren. Die Steigerung erfolgt kontinuierlich. Langfristiges Ziel wird es sein, dass Jugendliche den Park selbst verwalten.

Helm ist Pflicht. Sollte aber dennoch mal was passieren, so sind die Trialer über den Turnverein mitversichert. So können auch Nichtmitglieder jederzeit dem Sport nachgehen.

Der Trialpark kann das ganze Jahr über genutzt werden. Training findet samstags immer statt, außer bei Schnee und Hagel. So viel Extrem muss dann doch nicht sein. Und wer kein eigenes Trial Bike hat, der muss dennoch nicht auf Fun verzichten. Passende Trial Räder können beim Turnverein ausgeliehen werden. Auch mit dem Einrad ist der Parcours zu fahren.

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