Hans Rey

© andy_c, Flickr

Hans Rey – Pionier des Trialbiking und Star zahlreicher Dokumentation

Godfather of Trialbike – Hans ”No way” Rey

Alles hat seinen Anfang und wenn man einen Pioneer braucht, in der Geschichte des Trial- und Urban Biking, dann ist Hans Rey eben genau so einer.

Er ist ein Jahrgang 1966 und ein guter dazu. Noch kein bisschen leise oder müde. Nee auf Youtube kann man ihn schon als Legende, in zahlreichen Dokumentationen, bewundern.

Multikulti ist er sowieso. Er wurde in Deutschland geboren, nahm die Schweizer Nationalität an und lebt heute in den USA. Hummeln im Popöchen haben ihn zum Trialbiken angetrieben. Mit den beiden Künstlerkollegen Danny MacAskill und Steve Peat lässt er sich auch mal auf einen flotten Dreier in den schottischen Highlands ein und sorgt damit für Furore.

Doch man wird nicht einfach so zu einem Kultfaktor. Dafür muss Leistung her. Und dass so etwas jahrzehntelanges Training erfordert ist klar. Als mehrfacher Weltmeister im Trial Biken und mit zahlreichen nationalen und internationalen Rängen, hat Hans Rey dem Trialbike-Sport alle Ehren erwiesen. Doch Hans wäre nicht Hans, wenn er sich auf solchen Erfolgen ausruhen würde. Und so sind Vulkantänze in Hawai, unter Wasser Bungee und ein spektakulärer Sprung über ein Auto, auf dem Freeway in Los Angeles, nur einige seiner zahlreichen Abenteuer.

1997 verabschiedete er sich vom Wettkampfsport und begann auf seinem Bike die Welt zu erkunden. Und da gibt es so gut wie nichts, was er nicht schon auf den zwei Rädern erforscht hat: Ägyptischer Wüstensand, Schluchten in Mexiko, Berge in Kenya und Brasilien oder Hügellandschaften in den Philippinen. Das ist nur ein Auszug aus der langen Liste. Fast immer dabei ist ein Team von Kameraleuten und Fotografen, die alles dokumentieren. Das „Hans Rey Adventure Team“ wurde gegründet, um Millionen von Zuschauern an diesen Abenteuern teilhaben zu lassen. Auch weitere, namhafte Biker nimmt Hans auf seine Touren gerne mit. Dann macht es noch mehr Spaß. Und so wird gedreht, was das Zeug hält, ganz im Sinne des stockenden Atems: Waghalsige Ausflüge zu den Wasserfällen in Jamaika, die Suche nach dem Inka Gold in Bolivien oder das Stelldichein mit den Raubkatzen im Dschungel.

Die Medienpräsenz ist Hans gewohnt, ob als Stuntman in Filmen, wie „Fire and Ice“ (Bogner) oder „White Magic“. Zahlreiche TV Shows hat er schon mit seiner Anwesenheit beglückt. 1996 zeigte er sein Können bei der Abschlussfeier der olympischen Spiele in Atlanta. Was will man mehr – die Aufnahme in die Mountainbike Hall of Frame – und da ist er auch schon drin!

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