Die Seite für Trialbike Neulinge

Trialbike ist eine spezielle Disziplin, die sich aus dem Mountainbike- und BMX- Riding entwickelt hat. Auf Trialbike.org erwarten Dich: Events, Videos und Infos zu den bekanntesten Trialbike-Fahrern der Welt.

Hier geht es darum, Hindernisse zu überwinden, zu balancieren, über Stock und Stein zu springen. Es gibt mehr Akrobatik, als man das von anderen BMX Disziplinen her kennt. Stunts und Trick stehen hier im Vordergrund. Der Trialbike Sport kann in der freien Natur ausgeübt werden (Urban Trial) oder aber in der Stadt (Street-/City Trial). Beim Urban Trial sind die Möglichkeiten schier unbegrenzt.

Der Profi treibt es dann noch auf die Spitze: Bergspalten, Felswände, Flussläufe, Untergründe aller Art, Schluchten - nichts bleibt verschont. Der City Trial wartet mit Treppen, Hauswänden, Schildern, Brückenpfeilern etc. auf. Jedem das Seine.

Stars der Trialbike Szene

Einer der bekanntesten Vertreter seiner Zunft ist Danny MacAskill, der dem Sport, mit seinem legendären Video auf Youtube, noch mal so richtig den Kick gegeben hat. Denn schon seit 1974 gibt es Wettbewerbe für das Trial Biken und der Godfather of Trial Bike, Hans Rey, ist das Leitbild schlechthin für alle kommenden Trial-Götter. Wenn ihm die Welt nicht reicht, vielleicht gibt es dann irgendwann den urbanen Weltraum-Trip mit Hans „No Way“ Rey. Kleiner Scherz am Rande, aber wer einmal seine atemberaubenden Touren gesehen hat, der wird verstehen, dass dieser Mann keine Ruhe geben kann.

Einstieg ins Trialbiken

Tricks und Stunts, wie die „Stars“ unter den Fahrern sie beherrschen, erfordern hartes und jahrelanges Training und sind nicht zu unterschätzen. Das Verletzungsrisiko ist hoch und man sollte kein Zimperling sein, sonst wird das nix. Körperbeherrschung, Ausdauer, Kraft und das Gefühl für das Bike stehen hier im Vordergrund. Und auch wenn es supercool aussieht, wie Danny in seinem Video, so fast ganz ohne Schutzkleidung agiert, so ist das allen Anfängern natürlich dringend abzuraten. Schutzausrüstung muss sein.

Bei den Wettbewerben geht es darum, abgesteckte Sektionen mit Hindernissen, wie Felsbrocken oder Baumstämmen, fehlerfrei zur durchqueren. Die zu bewältigenden Strecken dürfen vorher nicht zur Übung gefahren werden. Eines ist ganz wichtig beim Bike Trial: Der Boden darf nicht mit den Füßen berührt werden und der Biker darf sich auch nicht mit den Händen abstützen.

Das A und O bim Trialbiken ist die Körperbeherrschung, eine optimale Gewichtsverlagerung, Geschicklichkeit und Gleichgewicht. Schnelligkeit ist hier nicht so gefragt. Daher sind Kraft- und Ausdauertraining, neben dem eigentlichen Fahrtraining, ein wichtiger Aspekt, um gut zu werden. Wer sein Bike durch seinen Körper beherrscht, der ist auf dem richtigen Weg. Dann sind geniale Tricks, wie Bunny Hop und Backwheel Hop oder Stufen fahren auch kein Problem.

Vom Hobby Trialer bis hin zu Wettkampf-Fahrern, was macht den Reiz des Trialbike-Sports aus?

Trialbike-Sport

Sport kann ein Hobby sein, dem ab und an nachgegangen wird oder aber es werden Wettkämpfe ausgeführt, um Leistungen zu messen. Genau so ist es auch beim Trialbike.

Hier gibt es kleine, aber feine Unterschiede. Es gibt den Wettkampf-Trial, das Urban Biketrial und das City Trial.

Wettkämpfe finden auf nationaler und internationaler Ebene statt. Hier können sich Teams ebenso beteiligen wie Einzelfahrer. Weltmeister, Europameister oder Landesmeister sind die begehrten Titel.

Es wird unterschieden in die Bereiche Indoor und Outdoor. Indoor Wettkämpfe werden in Hallen ausgeführt. Dabei sind verschiedene Parcours aufgebaut, die der Teilnehmer fehlerfrei zu bewältigen hat. Immer unter dem Aspekt, dass er weder mit den Füßen den Boden berührt, noch die Hände zum Abstützen einsetzt. Diese Parcours sind vielfältig. Dabei gilt es Höhenhindernisse zu überwinden und in verschiedenen Kategorien wie Balance, Hüpfen, Springen, usw. sein Können unter Beweis zu stellen. Die Schwierigkeitsgrade steigern sich dabei.

Bei Outdoor Wettbewerben werden genau abgesteckte Sektion in der freien Natur (z.B. Wald oder Gelände) von den Bikern durchquert. Dabei müssen zahlreiche Hindernisse, wie Baumstämme, Bachläufe oder Steine überwunden werden. Auch hier zählen, für eine hohe Bewertung, ein fehlerfreies Fahren, kein Bodenkontakt und keine abstützende Hilfe. Die Fahrer dürfen die Strecke vorher nicht trainieren, lediglich ein Rundgang zur Besichtigung ist erlaubt.

Der Trial Sport verlangt einiges von den Bikern ab. Konzentration, Körpergefühl, Kraft und Ausdauer prägen die Leistung entscheidend. Ziel ist es, dass Bike in jeder Situation, durch den Körpereinsatz, vollkommen im Griff zu haben.

Neben den Wettbewerben spezialisieren sich Fahrer auch auf Tricks und Stunts. Hierbei werden Hindernisse nicht mehr einfach nur überwunden, sondern es werden akrobatische Sprünge und Balancen vollbracht, die auf das Hindernis ausgelegt sind. Die richtigen Profis unter den Bikern sind um keine Idee verlegen, wenn es um spektakuläre Szenen geht. In der Stadt bieten Treppenstufen, Steine, Geländer und Brücken jede Menge Anlaufstellen für rasante Tricks. Herausforderungen beim Urban Trialbike sind Felsen, Wasserfälle oder ganze Bergwände. Das sind allerdings schon hochprofessionelle Biker, die sich an solche Ausflüge wagen können. Wer als Hobbytrialer an die Sache ran geht, der findet auch etliche Möglichkeiten im Wald oder dem freien Gelände um Tricks zu lernen.